Skonto, Rabatt und Umsatzsteuer

Heutiges Thema ist mal wieder die für den Staat wichtigste Einnahmequelle – Umsatzsteuer. Alltäglich tauchen Rechnungen auf, die einen Rabatt oder Skonto beinhalten.

Skonto, Rabatt und Umsatzsteuer

Prozente
Quelle: Markus Wegner/pixelio.de

Im Prinzip ist der Rabatt kein Problem. Dieser wird meist vor Erstellung der Rechnung verhandelt. Schwierig wird es erst, wenn eventuell Beanstandungen an der Leistung oder Lieferung eine Rechnungsberichtigung notwendig machen. Was passiert mit der Umsatzsteuer? Was passiert mit der Vorsteuer? Innerhalb eines Veranlagungszeitraumes ist eine Korrektur der Umsatzsteuer sicherlich auch kein Problem, wie sieht es aber mit einer rückwirkenden Änderung über einen Veranlagungszeitraum hinweg aus? Prinzipiell trifft dieses Problem natürlich nur Unternehmen, die Umsatzsteuer nach vereinbarten Umsätzen besteuern (Sollversteuerung). weiterlesen

Rechnungen über Grenzen hinweg

In Zeiten fortschreitender Globalisierung in einem Land eines ehemaligen Exportweltmeisters ist es nicht verkehrt, wenn man die Besonderheiten bei Eingangs- und Ausgangsrechnungen kennt.

mehrere Flaggen

International
Quelle: clarita / morguefile.com

Was soll erreicht werden?

1. Es soll keine Umsatzsteuer anfallen, weder in dem einen, noch in dem anderen Land.

2. Die Ausgabe soll (soweit rechtlich möglich) als Betriebsausgabe anerkannt werden. weiterlesen

Rechnung berichtigen – wie geht das?

Ein Schild mit der Aufschrift "Wrong way, go back"

wrong way
Quelle: wallyir / morguefile.com

Für Unternehmen mit IST-Versteuerung, also diejenigen, die Umsatzsteuer nach vereinnahmten und nicht vereinbarten (SOLL-Versteuerung) Umsätzen abführen, ist die Sache nur halb so schlimm. Die Umsatzsteuer der Ausgangsrechnungen werden erst versteuert, wenn das Geld auch gezahlt wird. Bei Eingangsrechnungen wird die Umsatzsteuer jedoch in beiden Fällen erstattet, obwohl eine Zahlung noch nicht geleistet sein muss. Erkannt? Falsche Rechnungen haben also etwas mit der Umsatzsteuer zu tun. In einem solchen Fall muss dann eventuell Umsatzsteuer abgeführt werden (was nicht beabsichtigt und steuerrechtlich falsch ist) oder die Vorsteuer kann nicht erstattet werden. Zumindest der zweite Fall tritt häufig auf, wenn die Rechnung nicht ordnungsgemäß ist (hier gibts eine Erklärung).

Eine Rechnungsberichtigung einer Eingangsrechnung kann man natürlich nicht erzwingen. Es gibt auch Unternehmer, die hier prinzipiell nicht zahlen, da es ja „keine“ Rechnungen sind (Ablage „P“). Ich nehme einmal den Fall an, dass Lieferant und Kunde eine nachhaltige und positive Geschäftsbeziehung führen, die auf Vertrauen und Fairness beruht. Dem Rechnungsaussteller sollte also mitgeteilt werden, dass seine Rechnung nicht ordnungsgemäß ist und berichtigt werden muss. Eine Ausgangsrechnung sollte man natürlich auch im Interesse einer guten Geschäftsbeziehung berichtigen, denn der Geschäftspartner will natürlich die Umsatzsteuer erstattet bekommen. Wie geht man also vor? weiterlesen