10 Gründe für eine private Steuerklärung

Viele machen es nicht, viele wissen es nicht, aber hier steckt bares Geld dahinter. Die Steuererklärung! Die Berechnung der Steuern werden vom Staat (ganz weit weg) bei jedem Bürger erhoben. Aus so weiter Entfernung kann man natürlich nicht genau sein. Deswegen ist der Steuerpflichtige berechtigt, seine Einkommensteuer selbst zu erklären. Nur so kann er in den Genuss kommen, eine Steuererstattung zu erhalten. Möglichkeiten, sei es durch Elster online, verschiedene Steuerprogramme oder einen Steuerberater, gibt es viele. Lohnen tut sich das für die Meisten. Für die Leser, die das nicht glauben oder sich unsicher sind habe ich 10 gute Gründe aufgelistet, wann sich eine Steuererklärung lohnen kann. weiterlesen

Gleitzone und 400 Euro Job = mehr Netto vom Brutto?

Haken

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Quelle: Gerd Altmann / pixelio.de

Wenn ein Arbeitnehmer eine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung ausübt, das kann auch innerhalb der Gleitzone sein (zwischen 400 und 800 Euro Monatslohn), spricht nichts gegen eine weitere Beschäftigung als sogenannter Minijobber. Demgegenüber führen mehrere Minijobs nebeneinander zu Sozialversicherungspflicht. Die Bedingungen dazu sind auf der Seite der Knappschaft-Bahn-See (Minijobzentrale) sehr gut beschrieben.

Die Vorteile will ich einmal kurz erläutern. Ein Arbeitnehmer A verdient bei einem Arbeitgeber 800,- Euro (Gleitzone), bei einem anderen Arbeitgeber bekommt er noch einmal 400,- Euro. Wenn dieser Arbeitgeber die Pauschalsteuer in Höhe von 2% abführt (das ist üblich), wird der Minijob bei der Berechnung der Einkommensteuer ohne Progressionsvorbehalt gewertet (das bedeutet keine Steuern und keine Steuererklärung). Der Bruder B des Arbeitnehmers A verdient bei seinem Arbeitgeber 1.200 Euro brutto und hat keinen weiteren Nebenjob. Beide habe also als Bruttogehalt insgesamt das gleiche. weiterlesen

Verspätungszuschlag reduzieren, geht das?

Uhrzeit kurz vor 12

kurz vor 12
Quelle: stockarch / morguefile.com

Bevor ein Verspätungszuschlag reduziert werden kann, sollten einige allgemeine Dinge geklärt sein.

Der Grund für den Verspätungszuschlag sollte erledigt sein. Bspw. ist ein Einkommensteuerbescheid erlassen worden mit gleichzeitiger Festsetzung eines Verspätungszuschlages, da trotz Aufforderung und Fristüberschreitung keine Erklärung abgegeben worden ist. Hier muss also die Erklärung eingereicht werden.

Der Verspätungszuschlag liegt im Ermessen des Finanzamtes und darf bis zu 10% der festgesetzten Steuer betragen (bzw. maximal 25.000 Euro). Sollte nach der Erklärung eine geringere festgesetzte Steuer errechnet werden, verringert sich der Verspätungszuschlag automatisch. weiterlesen