E-Bilanz? Da war doch was… (Teil 1)

Besser, da ist doch was. Im Gegensatz zur vorläufig unbefristeten Nichtbeanstandungsregelung zur Gelangensbestätigung gilt die E-Bilanz spätestens ab 2013. Die Grundlage für diese Bilanz ist übrigens das Steuerbürokratieabbaugesetz aus dem Jahre 2008. Kaum zu glauben, wenn man die Tageszeitungen oder auch Fachzeitungen dazu befragt. Im Endeffekt gilt hier jedoch (hoffentlich):

Aller Anfang ist schwer!

Es ist höchste Zeit für alle bilanzierenden Unternehmen, genau jetzt in diesem Augenblick sich damit zu beschäftigen. Der Grund ist ganz einfach. Eine E-Bilanz ist nicht einfach nur eine Bilanz, die eingescannt ist oder in elektronischer Form vorliegt. Eine E-Bilanz ist auch nicht die Bilanz, die im Bundesanzeiger offengelegt wird (gut, ab 2013 schon…). Eine E-Bilanz unterscheidet sich in bestimmten Punkten von einer normalen Bilanz und muss im XBRL-Format abgegeben werden. Dadurch hat das Finanzamt bereits alle Daten elektronisch, die komplette Berechnung, Analyse, Feststellung usw. verbraucht wesentlich weniger Zeit und Kapazitäten. Ein wichtiger Hinweis gilt natürlich auch für die internen Prozesse des Unternehmens. Die aufbereiteten Daten der Buchhaltung können andere Bereiche wie das Controlling beeinflussen und müssen dementsprechend ebenfalls angepasst werden. Soweit, sogut! weiterlesen