Handy-Prepaidkarten, mit oder ohne Umsatzsteuer?

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Quelle: alvimann / morguefile.com

Telefongebühren unterliegen im Normalfall der Umsatzsteuer. Unternehmer mit Vorsteuerabzugsberechtigung können somit in den Genuss kommen, die Umsatzsteuer der Telefonrechnungen erstattet zu bekommen. Es gibt aber auch viele Unternehmer, die für ihre dienstlichen Handys sogenannte Prepaidkarten nutzen. Prepaidkarten sind umsatzsteuerrechtlich vergleichbar wie ein Guthaben auf einem Konto. Das bedeutet, dass beim Kauf solcher Karten natürlich keine Umsatzsteuer ausgewiesen wird. Im Endeffekt wird dieses Guthaben jedoch zum umsatzsteuerpflichtigen Telefonieren genutzt.

Wie verhält sich das dann zur Umsatzsteuer?

Erst im Moment des Telefonierens wird die Leistung „Telefonieren“ abgerufen und unterliegt somit der Umsatzsteuer. Das bedeutet, dass zum Zwecke des Vorsteuerabzugs also nicht nur der Kaufbeleg für die Prepaidkarte ausreichend ist, sondern auch der Nachweis erbracht werden muss, dass telefoniert wurde. Die Anbieter der Prepaidkarten helfen hier meist online weiter, sodass es recht unproblematisch ist, einen Beleg über Umsatzsteuer bei Prepaidkarten zu erhalten.

Mein Hinweis – holen sie sich den Beleg und somit auch die Umsatzsteuer wieder. Das geht schnell und kostet nichts. Selbst Kleingewerbetreibene lassen hier gerne einige hundert Euro liegen.

2 Kommentare vorhanden in “Handy-Prepaidkarten, mit oder ohne Umsatzsteuer?

  1. Pingback: Prepaid Tarife für Geschäfskunden, Selbstständige und Freiberufler - Prepaid-Deutschland

  2. Ich telefoniere sehr viel mit meinem Handy D2 und lade stets mit Prepaidkarte auf.
    Muss ich mir den Beleg bei Vodafon anfordern?

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